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Durch einen grauenvollen Autounfall erlitt Caleb Howard eine schwierige Gehirnverletzung. Natürlich waren seine Eltern sehr besorgt, ob sein Sohn jemals wieder wie früher sein würde. Aber dann, durch das Wunder eines Therapiehundes, veränderte sich alles.

Als er nur sechs Jahre alt war, wäre der kleine Caleb fast in einem schrecklichen Autounfall ums Leben gekommen. Ein Vorfall wie dieser ist immer erschütternd, aber umso mehr, wenn es sich bei dem Opfer um ein Kind handelt. Die tragische Geschichte hat Menschen überall berührt.

 

 

Das Familienglück zerbrach an diesem Tag

 

Die junge Familie hatte bis zu dem Zeitpunkt ein ganz gewöhnliches Leben geführt. Ben und Janine, die Eltern, haben sich während ihrer Schulzeit kennengelernt und heirateten später. Es ist immer ihr Wunsch gewesen, gemeinsam eine Familie zu gründen und ein glückliches, Leben in Utah zu führen.

Janine war eine hervorragende Mutter, die sich mit viel Liebe um ihre vier Kinder kümmerte. Caleb und seine drei Geschwister hatten alles, was man sich nur wünschen konnte. Insgesamt war die Familie glücklich mit ihrem Leben und hatte keine größeren Probleme.

 

Es kann uns alle treffen

Egal wie vorsichtig man selbst fährt und mit Sicherheit fahren alle Eltern mit noch mehr Umsicht, wenn sie ihre Kinder bei sich haben, manchmal lassen sich Unfälle nicht vermeiden. Dabei kann es sich um einen technischen Defekt handeln, entweder im eigenen Auto oder in den Autos anderer Verkehrsteilnehmer.

Zum Beispiel, wenn die Bremsen defekt sind. Oder die Wetterbedingungen führen zu Unfällen, manchmal erschwert Nebel oder schwerer Regen die Sicht. Im Fall der Howard Familie, führte menschliches Versagen zu dem Zusammenstoß.

 

 

Die zerbrochene Familie Howard

Ohne Zweifel hat das tödliche Unglück die Howard Familie für immer zerrüttet. Der einzige Lichtblick ist, dass Caleb‘s Vater und sein Adoptivbruder John DeVores zu dem Zeitpunkt nicht mit im Auto waren. Dank der Umstände waren Caleb und seine Schwester zumindest keine Waisenkinder, die sich nicht nur von den Verletzungen erholen müssen, sondern auch ihre gesamte Familie verloren haben.

Ohne die eigene Familie, würde sich jeder Patient hoffnungslos fühlen, eine lange Behandlung durchzustehen. Verletzungen wie die von Caleb sind kompliziert und schmerzhaft.

 

Ein Vater verliert tragischerweise seine Frau und Kinder

Besonders für Ben Howard, den Familienvater, muss es grauenvoll gewesen sein, seine Ehefrau Janine und zwei seiner Kinder zu verlieren. Man kann sich seine Trauer nur vorstellen. Allerdings liegt es jetzt auch an ihm, stark zu bleiben und sich um seine anderen Kinder zu kümmern.

Caleb und seine Schwester brauchen ihn jetzt, nicht nur um ihre eigene Trauer über den Verlust ihrer Mutter und ihrer Geschwister, zu verarbeiten, aber auch um die Behandlung ihrer Verletzungen zu überstehen. Die Howard-Familie braucht einander jetzt mehr denn je zuvor.

 

Der kleine Junge schwebte in Lebensgefahr

Caleb überlebte den grauenhaften Zusammenstoß mit dem LKW, aber sein Zustand blieb weiterhin sehr kritisch. Tatsache war, dass er eine traumatische Kopfverletzung erlitt. Außerdem brach er sich ein Bein und einen Arm. Während Kinder in einigen Fällen bessere Chance auf Heilung haben, da ihre Körper sich noch mehr entwickeln und Knochen auch noch weiterhin wachsen, sind sie auch empfindlicher.

Außerdem kann es sein, dass Behandlungsmethoden schwieriger sind, da sie in ihrem Alter den Zweck hinter den unangenehmen Prozeduren nicht verstehen.

 

Die Ärzte hatten wenig Hoffnung

Im Fall von Caleb war es schwierig optimistisch zu bleiben. Den kleinen Jungen bewegungslos in seinem Krankenbett zu sehen, war für das Krankenhauspersonal sowie die Angehörigen, ein schwieriger Anblick. Natürlich versuchten die Mediziner alles, um dem Kind zu helfen.

Aber die Verletzungen waren schlimm und selbst mit modernster Medizin, kann man keine Wunder bewirken. Doch sein Vater verlor die Hoffnung nicht und bettelte bei den Ärzten, alle Behandlungsmethoden zu versuchen, die es gab. Er konnte den Gedanken, seinen Sohn zu verlieren, nicht ertragen.

 

Caleb hatte eine lebensbedrohliche Kopfverletzung

Die Kopfverletzung bereitete den Experten am meisten Sorgen. Die Knochenbrüche würden schneller heilen. „Der frontale Zusammenstoß kam so plötzlich, dass das Gewebe im Gehirn gegen den vorderen Bereich des Schädels gedrückt wurde.

Und anschließend wieder zurückschleuderte.“ Caleb’s Vater, Ben, erklärte 2009 in einem veröffentlichten YouTube Video. „In seinem ganzen Gehirn wurden mehr als eine Millionen Gehirnzellen getötet“, fügte er hinzu. Diese Erkenntnisse waren schwierige Neuigkeiten für die Angehörigen der Familie. Denn je mehr Gehirnzellen der Junge verlor, desto unwahrscheinlich wurde eine vollständige Genesung.

 

Man kann nur auf ein Wunder hoffen

Natürlich gibt es immer wieder medizinische Wunder, die selbst die Spezialisten und Ärzte nicht erklären können. Man hört von Unfallopfern, bei denen jede Rettung zu spät kam, oder deren Verletzungen so schlimm waren, dass es aussichtlos schien, sie zu behandeln.

Und in den meisten Fällen, haben diese Geschichten ein tragisches Ende. Doch manchmal passieren Wunder und der Zustand der Patienten verbessert sich plötzlich. Unfallopfer erwachen unerwartet aus ihrem Koma und sind wieder voll bei Bewusstsein. Andere hatten ein Leben im Rollstuhl vor sich, bis sie plötzlich wieder in der Lage sind, sich zu bewegen und sogar zu laufen.

 

Die Folgen des Unfalls werden das Kind für immer begleiten

In Wirklichkeit war es schwierig abzusehen, ob Caleb sich jemals vollständig von den Verletzungen erholen würde. Es bestand eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass er die Komplikationen gar nicht überleben würde. Es sah wirklich nicht gut für den kleinen Jungen aus.

Und da es schwierig war Verbesserungen festzustellen und während der Tragödie optimistisch zu bleiben, gab Ben zu, dass er nicht sonderlich viel Hoffnung hatte, dass sich der Zustand seines Sohnes verbessern würde. Doch als Vater der Familie, musste er stark bleiben.

 

Die Ärzte wollten schon aufgeben, doch dann passierte etwas Überraschendes

Doch auch wenn die Chance nicht sonderlich gut standen, durfte sie die Hoffnung nicht aufgeben. Sobald sie den Gedanken aufgeben, dass ihr kleiner Sohn jemals wieder gesund wird, wäre die Situation aussichtslos. Caleb brauchte die Unterstützung seiner Familie, die an ihn glaubte und weiterhin alles versuchte, um ihm zu helfen.

Schließlich gab es immer wieder medizinische Wunder, die die Ärzte und Spezialisten verblüffte. Deshalb war das letzte Urteil noch nicht gefallen und man würde im Krankenhaus weiterhin versuchen, die Zukunft des Jungen zu retten.

 

Niemand konnte glauben was plötzlich passierte

Doch entgegen allen Erwartungen, verbesserte sich Caleb’s Zustand wirklich. „Caleb hat bereits Fortschritte gemacht,“ schrieb Ben zwei Monate nach dem Unfall auf seinem Blog. „Er erinnerte sich an Dinge vor dem Unfall und andere Ereignisse.

Er kann alle seine Gliedmaßen bewegen. Er hat angefangen Wörter zu sprechen und schafft es sogar kurze Sätze zu sagen.“ Die Ärzte waren verblüfft. Der kleine Junge hatte sich als Kämpfer bewiesen, der trotz der negativen Aussichten, nicht aufgeben würde. Vielleicht gab es doch noch Hoffnung für den Patienten.

 

Die Spezialisten hatten eine letzte, ungewöhnliche Idee

Um Caleb bei seiner Genesung zu helfen, beschloss sein Team von Ärzten und Spezialisten eine besondere Behandlungsmethode einzusetzen. Sie wollten, dass Caleb die Hilfe von einem Therapiehund bekommt. Oft werden solche Therapietiere eingesetzt, um den Opfern von traumatischen Kopfverletzungen zu helfen.

Auf körperlicher Ebene, können die speziell ausgebildeten Tiere den Patienten helfen ihre Balance zu halten, runtergefallen Gegenstände zurückzuholen und sogar sich anzuziehen. Nach einem Unfall mit schweren Verletzungen, können selbst die normalen Aufgaben des Alltags eine Herausforderung werden. Deshalb sind die Hunde eine große Hilfe.

 

Diese Behandlungsmethode ist absolut einzigartig

Und darüber hinaus, haben die Hunde oft einen positiven Einfluss auf die geistige Gesundheit der Erkrankten. Und tatsächlich, können sie als positive Motivation und Patienten dabei unterstützen, verschiedene Aufgaben zu bewältigen.

Die Therapiehunde leisten den Opfern mit schweren Verletzungen auch Gesellschaft, die sich eventuell isoliert, alleine oder depressiv fühlen. Nach einer langen Zeit ist es oft schwierig, wieder Teil der Gesellschaft zu werden. Durch die Therapie gewinnen die Unfallopfer wieder mehr Selbstbewusstsein. Der Umgang mit den Tieren hat eine Menge Vorteile, deswegen schätzen die Ärzte diese Behandlungsmethode.

 

Die letzte Chance für den kleinen Caleb

Natürlich war jede Möglichkeit, die Caleb bei seiner Genesung helfen könnte, einen Versuch wert. Man musste alles probieren, um dem kleinen Jungen zu helfen. Und genau einer dieser Versuche, führte dazu, dass Caleb seinen Therapiehund, Colonel, traf. Anfangs war der Kontakt sehr zögerlich.

Der Junge war etwas unsicher und der Hund ist dazu trainiert worden, die Behandlung langsam anzugehen, um Patienten nicht zu verängstigen. Aber die beiden gewöhnten Und nur nach ein paar wenigen Momenten, hatte der liebenswürdige Hund einen positiven Einfluss auf den Zustand des kleinen Jungen.

 

Ein Moment, der das Leben der Familie für immer veränderte

Wenn Ben sich an den Moment erinnert, als die beiden sich zum ersten Mal begegneten, sein Sohn und der Therapiehund, sagt der Familienvater. „Es war wirklich motivierend zu sehen, wie sehr sich das Bewusstsein in so kurzer Zeit verbessert.

Es war ein großer Wendepunkt für mich persönlich, denn ich war mir wieder sicher, dass Caleb wieder gesund werden würde. Den Moment werde ich nie vergessen.“ Man kann sich nur vorstellen, wieviel Hoffnung die Fortschritte mit der Hundetherapie, der Familie gegeben hat.

 

Was als nächstes geschah, ist ein Wunder

Mit Colonel an seiner Seite, erlangte Caleb wieder die Beweglichkeit in seinen Händen. Der Fortschritt war für die Familie außergewöhnlich. Außerdem bemerkte seine Großmutter Alora, dass er mehr von seiner Umgebung wahrnahm.

Und seinem Vater zufolge, begann Caleb sogar wieder hin und wieder zu lächeln. Man kann sich nur vorstellen, wie glücklich die Familie gewesen sein muss, nachdem die Situation so hoffnungslos gewesen war. Endlich gab es eine positive Entwicklung in dieser Geschichte und Caleb hatte eine Chance, sein Leben zurückzubekommen.

 

Man hatte andere Behandlungen bereits aufgegeben, bevor sie endlich eine Lösung fanden

Nachdem der Vater, sowie der Rest der Familie anfangs sehr skeptisch gewesen war, ob ein Hund wirklich ihren Caleb zurückbringen könnte. Hatten sie mehr und mehr Zuversicht, dass das Leben für das Kind wieder an Normalität gewinnen könnte.

Man muss bedenken, dass es nicht immer nur Medikamente und Operationen sind, die Patienten nach schweren Unfällen heilen. Äußere Einflüsse, wie Optimismus, eine positive Atmosphäre und Berührung, können auch zumHeilungsprozess beitragen. Alternative Behandlungsmethoden sind oft die letzte Hoffnung für schwere Verletzungen, wie im Fall von Caleb.

 

Colonel gab der Familie Hoffnung

“Der Hund bringt Caleb viel mehr dazu sich zu beteiligen und aktiv zu sein, das ist wirklich hilfreich für die Behandlung,“ erklärte Caleb’s ErgotherapeutinLisa Barnes, die sich um den Jungen gekümmert hat. “Es kann vorkommen, dass Kinder keine Kontrolle über ihren Körper haben.

Das Geheimnis, um die Genesung zu beschleunigen, ist es, sie dazu zu motivieren, sich zu bewegen. Wenn du dir Caleb angesehen hast, konnte man seinen Willen, sich zu bewegen, sehen. Es war offensichtlich, dass er den Hund streicheln wollte.“

 

Die Ärzte waren verblüfft, was der kleine Junge als nächstes tat

Nur einen Monat nachdem Caleb und Colonel ihre erste Begegnung miteinander hatten, war Caleb’s Genesung beeindruckend. Es war nicht nur die Tatsache, dass er viel mehr bei Bewusstsein war, er war auch in der Lage zu laufen und zu sprechen.

Außerdem schaffte der kleine Junge mit den schweren Verletzungen es sogar, sich zu strecken und Gegenstände mit seinen Händen zu greifen. Plötzlich schien es tatsächlich möglich, dass er eines Tages wieder komplett gesund sein würde. Die Ärzte und seine Familie waren optimistisch und entschieden, die Behandlung unbedingt fortzusetzen.

 

Das Krankenhaus war kein guter Ort für den Jungen

Ben sagte, dass Colonel es schaffte, Caleb von seiner Situation und seinen Gedanken abzulenken. Das machte die Behandlung etwas ganz Besonderes. “In der Umgebung eins Krankenhauses, ist nichts normal. Wenn ein Tier reinkommt, verändert sich die Umgebung.

Es ist weniger ein tristes Krankenhaus und stattdessen wird es zu einem spielerischen Ort. Das Kind vergisst, dass es in Therapie ist und konzentriert sich auf das Spiel,“ erklärte er. Nachdem Caleb alles andere als ein normales Leben führen kann, ist es fabelhaft zu sehen, wie der Junge das Spiel mit dem gutmütigen Hund genießt.

 

Diese Therapie ist anders als andere Behandlungen

Während der Behandlung selbst, werden verschieden Schritte durchlaufen, abhängig von dem jeweiligen Patienten und seinen Bedürfnissen. Anfangs geht es vorwiegend darum, dass sich der Hund und der Patient aneinander gewöhnen.

Der Hundetrainer ist die gesamte Zeit der Behandlung anwesend, um die Sicherheit und das Wohlbefinden des Tieres, sowie des Menschen, zu gewährleisten. Außerdem leitet der Trainer den Prozess der Behandlung. Manchmal haben Patienten Angst vor dem Hund, weil er groß ist oder weil sie schlechte Erfahrungen mit Hunden gemacht haben.

 

Die Magie zwischen dem Jungen und dem Hund

Im Fall von Caleb und Colonel, bauten die zwei sehr schnell eine Bindung zueinander auf. Man hatte nicht den Eindruck, dass der kleine Junge Angst vor dem Tier hatte, oder sich unwohl fühlte. Ganz im Gegenteil, Caleb war sehr motiviert, den Hund zu streicheln, auch wenn aufgrund seiner Verletzungen, Bewegungen schwierig für ihn waren.

Im nächsten Schritt begannen sie dann miteinander zu spielen. Nachdem er seinen Sohn so lange an ein Krankenhausbett gefesselt, gesehen hat, freute es Ben sehr, die Fortschritte zu beobachten.

 

Dieser Trick ändert Kinderleben

Aber es geht nicht nur um die Freude am Umgang mit dem Tier. Trotzdem ist der mentale Einfluss ein wichtiger Teil der Therapie. Besonders das Trainieren der Bewegung und Motorik, steht im Mittelpunkt der Behandlung. Nach schweren Verletzungen können die einfachsten Bewegungen eine Herausforderung sein.

Im Umgang mit dem Therapiehund, hatte Caleb die Möglichkeit, diese zu üben. Allerdings auf eine spielerische Art, die sich von gewöhnlicher Therapie unterscheidet. Gerade für Kinder, die nicht unbedingt verstehen, wieso sie motorische Übungen machen müssen, ist ein Therapiehund ideal.

 

Der harte Weg für den Hund

Zweifellos ist das Training von Therapiehunden wie Colonel zeit- und kostenaufwendig. Nicht alle Welpen können für so eine Ausbildung ausgewählt werden. Nur die besten, gesündesten und verlässlichsten Hunde schaffen es in die engere Auswahl, um an der Schulung für Therapiehunde teilzunehmen.

Und selbst dann, müssen die Trainer hin und wieder die Entscheidung treffen, ungeeignete Tiere aus der Schule auszuschließen. Die Tiertrainer müssen ganz genau darauf achten, wie sich die Tiere in Stress- und Gefahrensituationen verhalten. Damit sich die Patienten später ohne Bedenken auf ihren Hund verlassen können.

 

Ein hoher Preis, um Leben zu retten

Leider ist es also nicht nur schwierig, einen guten Therapiehund, so wie Colonel, auszubilden, es kostet auch eine Menge Geld. Rassehunde sind allgemein nicht gerade erschwinglich, da sie oft von einer alten Blutlinie stammen, die für Züchter sehr wertvoll ist.

Hinzukommt die jahrelange Ausbildung der Tiere durch einen Trainer, der selbst für viele Jahre studiert hat und schließlich auch umfassende Praxiserfahrung gesammelt haben muss. Ein Therapiehund kann schnell mehrere tausend Euro kosten. Diese Behandlung können sich also viele Familien einfach nicht leisten.

 

Eine unerwartete Unterstützung für die Familie

Natürlich sollten Gesundheit und die Chance, sich von so einem tragischen Unfall zu erholen, nicht vom Geld abhängen. In manchen Fällen werden die Kosten tatsächlich von der Krankenkasse übernommen, aber darauf kann man sich nicht immer verlassen.

Hin und wieder entscheiden sich die Angehörigen der Patienten auch, einen Spendenaufruf zu starten, um die Behandlungskosten zu decken. Glücklicherweise hatte die Howard Familie keine Probleme Caleb’s Therapie mit Colonel zu bezahlen. Trotzdem haben Menschen überall auf der Welt ihre Hilfe angeboten, nachdem sie die Geschichte gehört hatten.

 

Ein Hund wird plötzlich zum Held

Caleb ist mittlerweile aus dem Krankenhaus entlassen worden. Trotz seiner traumatischen Erfahrungen hat der Junge schöne Erinnerungen an seine Zeit mit Colonel. Damals, im Jahr 2009, brauchte der kleine Junge nur ein Wort, um seinen Freund mit den vier Pfoten zu beschreiben „Unglaublich.“ Und er ist nicht der Einzige, der den Hund verehrt.

Colonel hat überall auf der ganzen Welt Fans und Anhänger, die den Hund als Helden feiern. Natürlich haben auch die Ärzte ihr Bestes gegeben, aber der Therapiehund hat zweifellos den größten Einfluss auf den Jungen gehabt.

 

Dieses Video veränderte die Welt

Ein Video zeigt Caleb’s inspirierende Geschichte, das mittlerweile mehr als acht Million Mal angesehen wurde auf der Videoplattform YouTube.

Außerdem haben mehr als 300 Menschen in den Kommentaren unter dem Video, dem kleinen Jungen und seinem Therapiehund ihre Unterstützung angeboten. „Das ist so wunderschön. Caleb hat es in der Zeit seinem Unfall weit gebracht. Ich hoffe, dass seine Entwicklung sich weiterhin verbessert. Servicehunde sind etwas Tolles,“ steht in einem Kommentar, von einem Nutzer, der sich da Video angesehen hat.

 

Die Gegner der Therapiehunde

Die Howard Familie hat sich entschieden die Geschichte zu veröffentlichen, um anderen Patienten Hoffnung zu geben und zu zeigen, dass es auch für aussichtslose Situationen eine Lösung gibt. Außerdem erfahren die Leute dadurch mehr über die wichtige Arbeit, die Therapiehunde leisten.

Denn auch wenn die Geschichte von Caleb deutlich zeigt, dass die Behandlung Patienten mit schweren Verletzungen hilft, gibt es immer noch Menschen, die skeptisch sind. Sie glauben nicht, dass ein Tier wirklich zur gesundheitlichen Genesung beitragen kann. Wenn sie die Geschichte von Caleb hören, werden sie vielleicht ihre Meinung ändern.

 

Wir können alle von dieser Geschichte lernen

Aber nicht nur die Geschichte von Caleb und seinem Hund selbst, ist inspirierend. Das Schicksal der Familie Howard hat Menschen in verschiedenen Ländern berührt. Und alle haben dem kleinen Jungen die Daumen gedrückt, dass er wieder gesund wird.

Gleichzeitig dient eine solche traurige Geschichte als Erinnerung, wie wichtig es ist zusammen zu halten und die Hoffnung nicht aufzugeben. Auch wenn die Situation aussichtslos scheint, muss man positiv denken. Die Unterstützung von Menschen aus aller Welt, hat sicherlich zu der positiven Entwicklung beigetragen.

 

Es ist unglaublich, was das Kind durchgestanden hat

Im Jahr 2016, postete Ben Neuigkeiten über Caleb auf der Website. „Ich freue mich, mitteilen zu können, dass nach acht Jahren und mehr als eine duzend schwierige Operation, es Caleb hervorragend geht. Mittlerweile geht er regelmäßig in die Schule und schreibt sehr gute Noten,“ sagte sein Vater. „Er ist ein tolles Beispiel für seine Familie, und viele andere, wie mutig man sein kann.

Wir werden unseren Therapiehund Colonel und seine tolle Betreuerin Susan nie vergessen,“, fügte der Vater stolz hinzu.

 

Nach all den Jahren hat Caleb eine Nachricht für die Welt

Im selben Jahr, begann Caleb sogar selbst auf YouTube zu posten. „Ich wollte mich nur bei den tausenden bedanken, die mir geschrieben haben,“ schrieb er auf der Plattform. „Es hat mir das Gefühl gegeben, besonders und geliebt, zu sein.“ Es ist unbeschreiblich, wie sehr sich Menschen auf der ganzen Welt um das Schicksal des Jungen gesorgt haben.

Schlussendlich, könnte so ein grauenvoller Unfall uns alle treffen und egal, ob wir weit weg wohnen, die ermutigenden Worte sind immer eine nette Geste.

 

Eine Freundschaft fürs Leben

Caleb verriet auf der Webseite auch, dass seine Familie heute sogar ihren eigenen vierbeinigen Freund hat. Nachdem der kleine Junge aus dem Krankenhaus entlassen worden ist, schenkte sein Vater ihm ein Hund, der den Namen Star bekam.

Heute hat er einen besten Freund an seiner Seite, während er sein Leben wieder aufbaut und es genießen kann, zum ersten Mal, in den Jahren seit seinem Unfall, ein Kind zu sein. Nach allem, was der Junge durchstehen musste, hat er sich das auch ohne Zweifel verdient.

 

Die unglaubliche Magie der Tiere

Schlussendlich sind es nicht nur Therapiehunde, die gut für uns sind. Der Umgang mit Tieren kann viele positive Auswirkungen auf uns haben. Ihre Gegenwart kann Menschen beruhigen, wenn sie sich nervös fühlen. Außerdem sind sie wunderbare Gesellschaft, für Menschen, die sich einsam fühlen.

Zum Beispiel weil sie einen Partner oder Familienangehörigen verloren haben. Auch ältere Menschen legen sich oft ein Haustier zu, wenn ihre Kinder ausziehen, um mit der Einsamkeit besser umgehen zu können. Trotzdem wird der Einfluss von Tieren immer noch von vielen unterschätzt.

 

Das vierbeinige Wunder

Caleb und seine Familie werden auf jeden Fall nie vergessen, wie Colonel, der Therapiehund, ihr Leben für immer verändert hat. Als die Situation für die Familie hoffnungslos aussah und selbst die Ärzte nicht mit Sicherheit sagen konnten, ob der Junge jemals ein normales Leben führen wird, geschah ein Wunder.

Caleb, der eine schreckliche Kopfverletzung erlitten hatte, erlangte plötzlich sein Bewusstsein zurück. Diese Entwicklung war gefolgt von Erinnerungen, schließlich konnte er sich langsam wieder bewegen und war in der Lage zu kommunizieren.

 

Es ist oft die letzte Hoffnung

Und die Geschichte von Colonel und Caleb wird sicherlich nicht die letzte sein, wie die Behandlung mit einem Therapiehund unglaubliche Ergebnisse erzielt hat. Auch wenn wir nicht immer von diesen Fällen hören, vollbringen diese besonderen Tiere täglich Wunder.

Zusammen mit den Ärzten, retten sie die Leben von Patienten, die sonst keine Hoffnung mehr haben. Auch wenn Caleb’s Schicksal tragisch ist, seine Geschichte ist ein gutes Beispiel dafür, dass man nie aufgeben sollte, auch wenn die Situation aussichtlos scheint. Man weiß nie, wie sich die Dinge noch zum Guten wenden können.

Ein Ausflug wird zur Tragödie

Im Juni 2007, fuhr Caleb’s Mutter, Janine, auf dem Highway 89 im Bundesstaat Utah mit ihren vier Kindern. Während die Familienmutter vorsichtig fuhr, hatte sie einen Crash mit einem entgegenkommenden LKW. Die Folgen des Unfalls waren erschütternd und die Fahrzeuge waren schwer beschädigt.

Tatsächlich war der LKW-Fahrer am Steuer eingeschlafen und hat dadurch den Unfall verursacht. Der Unfall war zweifellos eine absolute Tragödie. Im Nachhinein ist es unmöglich festzustellen, wie der Vorfall verhindert werden könnte, um die Leben der Opfer zu retten.